Kategorie: Glossar

Glossar

Steueroptimierung
Als Steueroptimierung (auch Steuergestaltung oder Steuervermeidung) wird eine gezielte Strategie zur legalen Minimierung der Steuerbelastung verstanden. Steueroptimierung erfolgt durch Ausnutzung
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Steuerwettbewerb
Als Steuerwettbewerb bezeichnet man den Wettkampf unterschiedlicher Wirtschafts-Standorte untereinander, welche mit günstigen steuerlichen Rahmenbedingungen versuchen Unternehmen an ihren Standort zu
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Doppelbesteuerung
Wenn ein Steuergegenstand innerhalb des gleichen Zeitraums für den gleichen Sachverhalt bei einem Steuerregime (nationale Ebene) oder mehr als einem
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Schenkungssteuer
Die Schenkungsteuer fällt bei der Schenkung von Vermögen unter Lebenden an. Das gilt im Prinzip auch für Betriebsvermögen. Schenkungs-Freibeträge können
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Erbschaftssteuer
Mit der Erbschaftsteuer wird der Vermögensübergang von verstorbenen natürlichen Personen auf Erben besteuert. Gerade im Mittelstand stellt die Erbschaftsteuer bei
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Vorsteuer
Die Vorsteuer ist die Umsatzsteuer, die Unternehmen beim Kauf von Lieferungen und Leistungen abziehen dürfen. Damit wird das Konzept der
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Umsatzsteuer
Mit der Umsatzsteuer wird in Deutschland die Wertschöpfung von Unternehmen besteuert, indem ein prozentualer Steuersatz auf die von Verbrauchern zu
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Solidaritätszuschlag
Der Solidaritätszuschlag (“der Soli”) wurde 1991 als Ergänzungsabgabe zur Einkommensteuer und Körperschaftsteuer eingeführt. Anlass für die Einführung war die Finanzierung
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Gewerbesteuer
Die Gewerbesteuer ist eine Steuer, die von allen Gewerbebetrieben (Personen – und Kapitalgesellschaften) zu zahlen ist. Seit 1998 wird sie
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Einkommenssteuer
Die Einkommensteuer ist die Steuer, die auf die steuerpflichtigen Einkünfte von natürlichen Personen erhoben wird. Dazu gehören u.a. Einkünfte als
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Körperschaftssteuer
Die Körperschaftsteuer besteuert das steuerpflichtige Einkommen von juristischen Personen wie Kapitalgesellschaften oder Vereinen. Der Körperschaftssteuersatz beträgt hierzulande 15 Prozent (Stand
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Unternehmenssteuer
Unternehmenssteuer (=Steuern auf Ertrag + Abgaben auf Verbrauch + Steuern auf Substanz) ist ein Sammelbegriff für alle Steuern, denen ein
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Interner Zinsfuß
Als interner Zinsfuß wird der Kalkulationszins bezeichnet, bei dem der Kapitalwert (= Barwert) einer Investition gleich Null ist. Der interne
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Gesellschafter
Als Gesellschafter wird eine natürliche oder juristische Person bezeichnet, die Mitglied einer Personenvereinigung (Gesellschaft) ist. Dabei kann es sich um
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Familienunternehmen
Ein Familienunternehmen ist ein Unternehmen, das wesentlich von einer Familie – das heißt, von enger miteinander verwandten Personen – bestimmt
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AG
Eine Aktiengesellschaft – kurz AG – ist eine Kapitalgesellschaft und eine juristische Person mit einem auf Aktien aufgeteilten Grundkapital. Die
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GbR
Die Gesellschaft bürgerlichen Rechts – kurz GbR – ist eine privatrechtliche Personengesellschaft, die einen gewerblichen Zweck, aber keinen Handelszweck verfolgen
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GmbH & Co. KG
Bei der GmbH & Co KG handelt es sich um eine Kommanditgesellschaft, bei der der persönlich haftende Gesellschafter (Komplementär) eine
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KG
Die Kommanditgesellschaft – kurz: KG – ist eine Personengesellschaft, die ein Handelsgewerbe als Zweck verfolgt. Mindestens ein Gesellschafter (der Komplementär)
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GmbH
Die Gesellschaft mit beschränkter Haftung – kurz: GmbH – ist eine Rechtsform des deutschen Gesellschaftsrechts. Wesentliches Merkmal ist die Begrenzung
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Gesellschaftsform
Als Gesellschaftsform wird die Rechtsform von Personenvereinigungen bezeichnet. Diese werden im Gesellschaftsrecht geregelt – in Deutschland im Wesentlichen im BGB,
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Externe Unternehmensnachfolge
Als eine externe Unternehmensnachfolge wird eine Nachfolgeregelung außerhalb der Eigentümerfamilie verstanden. In vielen Fällen bedeutet dies den Verkauf des Unternehmens.
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Interne Unternehmensnachfolge
Bei der internen Unternehmensnachfolge stammt der Nachfolger aus dem Kreis der Eigentümer-Familie. Interne Unternehmensnachfolgen sind nach wie vor die bevorzugte
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Unternehmenswert
Der Unternehmenswert ist der als Geldbetrag ausgedrückte Wert eines Unternehmens. Dieser Wert wird aus der Ertragskraft, d.h. der Eigenschaft des
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Unternehmensbewertungs-Multiplikatoren (Multiples)
Unternehmensbewertungs-Multiplikatoren (Multiples) finden beim sogenannten Multiplikator-Verfahren Anwendung – einem überschlägigen Verfahren zur Unternehmensbewertung. Der Unternehmenswert wird dabei anhand von Vergleichswerten
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Discounted Cash Flow
“Discounted Cash-Flow” – kurz auch DCF – bedeutet übersetzt “abgezinster Zahlungsstrom”. Das DCF-Verfahren ist ein Verfahren zur Unternehmensbewertung, das in
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Substanzwertverfahren
Das Substanzwertverfahren ist ein Verfahren zur Unternehmensbewertung. Es gehört zu den Einzelbewertungsverfahren, bei denen der Unternehmenswert auf der Basis der
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Ertragswertverfahren
Das Ertragswertverfahren gehört zu den Gesamtbewertungsverfahren im Rahmen der Unternehmenswert-Ermittlung. Danach findet die Unternehmensbewertung auf der Grundlage der künftig zu
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Unternehmensbewertung
Bei der Unternehmensbewertung geht es um die Einschätzung eines impliziten Wertes eines ganzen Unternehmens. Ein Unternehmen “richtig” zu bewerten, ist
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SWOT-Analyse
Die SWOT-Analyse ist ein Instrument zur Positionsbestimmung und der strategischen Planung von Unternehmen. SWOT steht für Stärken (Strengths), Schwächen (Weaknesses),
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Datenraum
Als Datenraum wird ein geschützter Raum bezeichnet, in dem Unterlagen zum Zwecke der Due Diligence-Prüfung bei einer geplanten Unternehmens-Transaktion zur
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Vendor Due Diligence
Als Vendor Due Diligence wird eine Unternehmensprüfung bezeichnet, die vom Verkäufer beauftragt und von unabhängigen Prüfern durchgeführt wird. Sie wird
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Compliance Due Diligence
Compliance-Risiken wegen nicht regelkonformen Verhaltens eines Unternehmens, können zu schweren Image-Schäden, Sanktionen und Schadensersatzansprüchen führen. Deshalb wird heute im Zusammenhang
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Strategic Due Diligence
Eine Strategic Due Diligence ist die Prüfung eines möglichen Unternehmenskaufs auf strategische Interessen des potentiellen Käufers hin. Dabei geht es
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Tax Due Diligence
Im Rahmen der Tax Due Diligence werden die steuerlichen Auswirkungen einer eventuellen Unternehmensübernahme geprüft. Dabei geht es zum einen um
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Business Due Diligence
Die Business Due Diligence untersucht das Geschäftsmodell des zu prüfenden Unternehmens auf Chancen und Risiken. Dies geschieht insbesondere mit Blick
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Legal Due Diligence
Bei der Legal Due Diligence werden die rechtlichen Verhältnisse und Strukturen des zum Verkauf stehenden Unternehmens untersucht. Dabei geht es
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Financial Due Diligence
Die Financial Due Diligence befasst sich mit den finanziellen Verhältnissen des zu beurteilenden Unternehmens. Untersucht wird die aktuelle finanzielle Lage
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Due Diligence
“Due Diligence” bedeutet “gebotene Sorgfalt”. Als Due Diligence-Prüfung (oft auch nur Due Diligence) wird die Prüfung eines zum Verkauf stehenden
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M&A
Das Kürzel “M&A” steht für “Mergers & Akquisition” und ist ein Sammelbegriff für alle Arten von Unternehmens-Transaktionen. Darunter fallen zum
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Squeeze-Out
Als Squeeze-Out wird das Herausdrängen (= “Herausquetschen”) von Minderheitsaktionären durch den Hauptaktionär eines Unternehmens bezeichnet. Dadurch will der Mehrheitseigentümer die
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Earn-Out
Eine Earn-Out-Klausel ist eine Vereinbarung in einem Unternehmens-Kaufvertrag, nach der ein Teil des Kaufpreises (Zusatzpreis) erst bei Erreichen bestimmter Erfolgskennzahlen
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MBI (Management-Buy-In)
Im Unterschied zum Management Buy Out erfolgt beim MBI (Management Buy In) der Einkauf eines fremden (externen) Managements in ein
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MBO (Management-Buy-Out)
Von einem MBO (Management-Buy-Out) wird gesprochen, wenn ein Unternehmen vom bisherigen Management übernommen wird. Eine Variante ist die Übernahme durch
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ROE (Return on Equity)
ROE (Return on Equity) ist die englische Bezeichnung für Eigenkapitalrendite. Sie wird berechnet, indem der Gewinn (Jahresüberschuss) eines Unternehmens ins
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ROI (Return on Investment)
ROI (Return on Investment) ist eine Erfolgskennziffer und misst die Rentabilität unternehmerischer Tätigkeit bzw. von Investitionen. Die gängige ROI-Definition lautet:
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Strategischer Investor
Ein strategischer Investor ein Investor, der beim Unternehmenskauf kein reines Finanzinteresse verfolgt, sondern den Erwerb vor allem aus geschäftspolitischen Überlegungen
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Venture Capital
Venture Capital ist Eigen- bzw. Beteiligungskapital, das Unternehmen in einem frühen Existenzstadium von außen zur Verfügung gestellt wird. Synonyme Bezeichnungen
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Private Equity
Private Equity ist eine Bezeichnung für privates Beteiligungskapital, das “nicht börsenfähig” ist, also nicht über die Börse gehandelt werden kann.
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Mezzanine-Kapital
Mezzanine-Kapital ist eine Zwischenform von Eigen- und Fremdkapital. Der Begriff “Mezzanine” stammt vom ital. mezzo = mittel, halb. Solche Kapitalformen
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Fremdfinanzierung
Fremdfinanzierung ist der Gegenbegriff zu Eigenfinanzierung und bezeichnet die zusätzliche Beschaffung von Finanzmitteln über das von Eigentümern zur Verfügung gestellten
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Leasing
Leasing ist eine Form der Nutzungsüberlassung von Wirtschaftsgütern gegen Zahlung eines (regelmäßigen) Entgelts. Rechtlich nimmt Leasing eine Stellung zwischen Miete
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Factoring
Als Factoring wird die Übertragung von Forderungen eines Unternehmens gegenüber Forderungsschuldnern an ein Kredit- oder Spezialinstitut (Factor) bezeichnet. Der vorzeitige
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Außenfinanzierung
Im Rahmen der Außenfinanzierung beschafft sich ein Unternehmen finanzielle Mittel von außen bzw. bekommt sie zur Verfügung gestellt. Die Außenfinanzierung
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Innenfinanzierung
Die Innenfinanzierung bezeichnet die Beschaffung von finanziellen Mitteln aus dem Unternehmen heraus. Innenfinanzierung kann im Rahmen der laufenden Geschäftstätigkeit (Umsatzprozess)
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Working Capital
Das Working Capital ist eine Kennzahl zur Beurteilung der Liquidität eines Unternehmens. Es wird ermittelt, indem vom Umlaufvermögen die Verbindlichkeiten
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Verschuldungsgrad
Der Verschuldungsgrad ist eine betriebswirtschaftliche Kennzahl und gibt das Verhältnis vom Fremdkapital zum Eigenkapital eines Unternehmens an. Daraus wird die
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Fremdkapital
Im Gegensatz zum Eigenkapital bezeichnet das Fremdkapital das Kapital, das einem Unternehmen von Gläubigern zur Verfügung gestellt oder belassen wird.
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Eigenkapital
Eigenkapital ist das Kapital, das von Eigentümern in ein Unternehmen eingebracht oder in ihm belassen wird. Bilanztechnisch ergibt sich das
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Restrukturierung
Restrukturierung bezeichnet ganz allgemein die Umstrukturierung eines Unternehmens. Restrukturierungsmaßnahmen stehen oft im Zusammenhang mit Unternehmenskrisen und Sanierungsfällen, wodurch der Begriff
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Insolvenz
Als Insolvenz wird eine Situation bezeichnet, in der ein Unternehmen nicht mehr zahlungsfähig ist. 
Als Insolvenz-Tatbestände gelten im deutschen Insolvenzrecht
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Prozessbrief
Ein Prozessbrief oder Procedure Letter ist beim Unternehmensverkauf im Bieterverfahren so etwas wie die Verfahrensbeschreibung. Im Prozessbrief erfahren Kaufinteressenten, wie
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Teaser
Der Teaser ist eine – in anonymisierter Form – erfolgende Kurzinformation über ein Unternehmen, das verkauft werden soll. Es wird
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Management Präsentation
Die Management Präsentation oder das Management Gespräch ist neben der Due Diligence ein weiteres Instrument, um Kaufinteressenten im Rahmen des
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Information Memorandum
Das Information Memorandum ist eine Informationsunterlage für potenzielle Unternehmenskäufer. Es wird bevorzugt beim Bieterverfahren eingesetzt. Die in der Short List
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Sales Purchase Agreement (SPA)
Ein Sales Purchase Agreement (SPA) ist beim Unternehmensverkauf im Bieterverfahren der Entwurf des Kaufvertrags seitens des Verkäufers. Das Sales Purchase
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Letter of Intent (Indikatives Angebot)
Ein Letter of intent (indikatives Angebot) stellt eine (schriftliche) Absichtserklärung (= letter of Intent) mit der Anzeige einer Kaufpreisvorstellung durch
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Cash-free/Debt-free
Der Kaufpreis im Zusammenhang mit einer Unternehmensübernahme wird häufig auf Cash-free/Debt-free Basis bestimmt. Dabei wird zunächst ein vorläufiger Kaufpreis auf
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Bieterverfahren
Das Bieterverfahren stellt eine Variante des Prozesses beim Unternehmensverkauf dar. Ziel ist es mehrere Interessenten im Wettbewerb für den Unternehmenskauf
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Post Merger Integration
Wenn zwei Unternehmen – zum Beispiel im Rahmen einer Übernahme – fusionieren, findet zunächst nur eine rechtliche Zusammenlegung (Closing) statt.
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LBO (Leveraged Buy Out)
Ein LBO (Leveraged Buy Out) ist eine Unternehmensübernahme, bei der der Investor den Kaufpreis zu einem Großteil mit Fremdkapital finanziert.
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Indikative Bewertung
Die indikative Bewertung bildet eine Unternehmensbewertung nach vereinfachtem Verfahren. Sie dient der schnellen und überschlägigen Ermittlung des Unternehmenswerts. Für die
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NDA (Non-disclosure Agreement)
Ein NDA (=Non Disclosure Agreement) ist die Vertraulichkeitsvereinbarung, welche im Rahmen eines M&A Prozesses eingesetzt wird, um die notwendige Geheimhaltung
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Short List
Die Short List ist die aus der Long-List durch geeignete Kürzung abgeleitete Auflistung von potentiellen Käufern, die aktiv auf einen möglichen
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Long List
Die Long List ist bei einem geplanten Unternehmensverkauf im Bieterverfahren eine Liste mit potentiell in Betracht kommenden Käufern. Sie wird
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EBIT-Marge
Die EBIT-Marge beschreibt das Betriebsergebnis im Verhältnis zum erzielten Umsatz und berechnet sich, indem das EBIT zum Nettoumsatz ins Verhältnis
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WACC
Der WACC (=Weighted Average Cost of Capital) bezeichnet die gewichteten durchschnittlichen Kapitalkosten und dient zur Bestimmung der Mindestrendite von Investitionsprojekten.
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EBITDA
Das EBITDA (=Earnings Before Interest, Taxes, Depreciation and Amortization) berechnet sich aus dem Bruttogewinn abzüglich der Personal-, Herstellungs-, Vertriebsaufwendungen und
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EBIT
Beim EBIT (=Earnings Before Interest & Taxes) handelt es sich um das Betriebsergebnis aus der Gewinn- und Verlustrechnung. Das EBIT
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