24.03.2022
Lesezeit: 6 min

Erfolgsgeschichte Projekt Lusso

Wer ist CARL?

Wir bei CARL unterstützen aktiv den Mittelstand und begleiten Unternehmerinnen und Unternehmer auf ihrem Weg, ihr Lebenswerk in eine sichere Zukunft zu führen. Unsere Vision ist es, mittelständischen Unternehmen den gleichen Zugang zum Kapitalmarkt zu ermöglichen, wie er schon lange großen Konzernen zur Verfügung steht.

Auf unserer innovativen Matching-Plattform, CARL Connect, bringen wir über 2.500 Kaufinteressenten zusammen, darunter strategische Investoren, Finanzinvestoren und Privatkäufer (MBI).

Auf CARL Connect vereinen wir zudem das größte Netzwerk an Privatinvestoren (MBI) in Deutschland und verbinden effektiv alle wichtigen Parteien miteinander. Sind auch Sie Unternehmer und denken über die Zukunft Ihrer Firma nach? CARL berät und unterstützt Sie bei Ihrem Nachfolgeprozess. Unsere qualifizierten und erfahrenen Transaktionsberater helfen Ihnen dabei, den perfekten Nachfolger für Ihr Unternehmen zu finden. Individuell und auf Sie persönlich angepasst.

Sie möchten wissen, worauf Sie bei Ihrer Nachfolge achten müssen, wie Sie Ihren Unternehmenswert berechnen können, oder welche Auswirkungen die Digitalisierung auf Ihr Unternehmertum hat?

Als Betreiber des führenden Fachportals für Nachfolge im Mittelstand teilen wir hier auf Nachfolge.de sowohl unser Know- How, als auch die Erfolgsgeschichten unserer spannenden Projekte mit Ihnen. Komplexe Sachverhalte werden Ihnen hier verständlich und übersichtlich erklärt.

Im folgenden stellen wir eine unserer zahlreichen Erfolgsgeschichten - das Projekt Lusso - vor. Zusätzlich erhalten Sie anschließend relevante Informationen rund um das Projekt:

  • Was macht ein Einzelunternehmen aus?
  • Wieso wurde ein Asset Deal durchgeführt?
  • Welche Vorteile ergeben sich durch die Übernahme eines Privatkäufers?

Wollen Sie noch weitere Erfolgsgeschichten sehen, dann schauen Sie gerne auch unserer Webseite vorbei.

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Erfolgsgeschichte Projekt Lusso

Ausgangslage

Das 2005 von Achim Schneider in München gegründete Unternehmen Agape 32 Showrooms ist dem oberen Luxussegment der Sanitär- und Wellness-Branche zuzurechnen. Besonders wenn es um höchste Qualitäts- und Designansprüche geht, ist Agape 32 eines der führenden Unternehmen. Trotz bereits voller Auftragsbücher erkannte Achim Schneider weiteres Geschäftspotenzial dank Digitalisierung und entwickelte sein Unternehmens über Jahre erfolgreich in einem stark wachsenden Markt.

Hauptziel für den Generationenwechsel war es, das Unternehmen einer jüngeren Person mit den gleichen Werten und Visionen zu übergeben. Da eine hohe persönliche Identifikation mit dem Unternehmen bestand, kam es bei der Suche nach dem geeigneten Kandidaten neben Finanzierungsaspekten auch auf eine Vielzahl an persönlichen Faktoren und Kompetenzen an.

Herr Schneider entschied sich für CARL im Tandem mit dem Partnerberater von Maxeiner & Cie, um vom perfekten Zusammenspiel aus innovativer Plattformtechnologie und lokaler Betreuung profitieren zu können.

Durchführung

Herr Schneider legte großen Wert darauf, sein Unternehmen an einen Privatkäufer (MBI) zu übergeben. Die Agape 32 Showrooms sollte daher vorzugsweise im Rahmen eines sog. Asset Deals an den entsprechenden Nachfolger veräußert werden.

Dieser musste vorher auf persönlicher Ebene überzeugen, Begeisterung und Leidenschaft für das Produkt mitbringen und gleichzeitig die unternehmerische Fähigkeit besitzen das Lebenswerk weiterzuführen und das Unternehmen modern und zukunftsorientiert ausrichten zu können. So sollten z.B. ungenutzte Potenziale zukünftig besser ausgeschöpft und das Unternehmen in das nächste Entwicklungsstadium durch neue Kundengruppen und digitale Geschäftsfelder geführt werden. Der Bestandsschutz für alle Mitarbeiter war ein weiteres Muss-Kriterium. Bereits zu Beginn der Transaktion zeichnete sich ein außergewöhnlich gutes persönliches Verhältnis zum lokalen Partnerberater Maxeiner ab. Durch die örtliche Nähe konnte dieser den Unternehmer optimal begleiten. Eine Besonderheit der Transaktion war das vergleichsweise hohe Anlagevermögen.

Ergebnis

Nach intensiver Suche entschied Achim Schneider sich im Januar 2022 für das Unternehmerpaar Roland und Maria Marek, die seinen persönlichen Anforderungen vollständig entsprachen. Herr Schneider selbst äußerte seine vollste Zufriedenheit mit dem Prozess und dessen Ergebnis. Der Nachfolger passt sowohl auf persönlicher, als auch auf professioneller Ebene zu seinem Unternehmen. Neben der Vielzahl an persönlichen und unternehmerischen Kriterien, die die neuen Eigentümer vollständig erfüllten, übertraf auch noch der finale Kaufpreis die ursprünglichen Erwartungen von Achim Schneider um ansehnliche 20%.

Weitere Informationen zur Erfolgsgeschichte Lusso

Was gibt es bei einem Einzelunternehmen zu beachten?

Beim veräußerten Unternehmen handelte es sich um ein Einzelunternehmen. Das bedeutet, das Unternehmen wurde von einer Einzelperson gegründet und von ihr geführt.

Eine Besonderheit dieser Unternehmensform besteht darin, dass Sie zur Gründung eines Einzelunternehmens keine großen finanziellen Rücklagen vorweisen müssen, was diese Art der Gründung für angehende Unternehmer attraktiv macht.

Zudem müssen Sie jedoch beachten, dass innerhalb eines Einzelunternehmens mit dem Privatvermögen uneingeschränkt zu haften ist, was ein gewisses finanzielles Risiko birgt, sollte die Unternehmung scheitern.

Solange Sie als Einzelunternehmer keine Kaufmannseigenschaft erreichen, ist außerdem, anders als in anderen Unternehmensformen, kein Eintrag im Handelsregister notwendig. Gegründet wird ein Einzelunternehmen zwar alleine vom Inhaber, das bedeutet jedoch nicht, dass er keine Mitarbeiter einstellen kann.

Lesen Sie in unserem Artikel Einzelunternehmen verkaufen – Alles Wissenswerte auf einen Blick mehr darüber, worauf es beim Verkauf eines Einzelunternehmens ankommt.

Was während eines geplanten Verkaufes unbedingt zu berücksichtigen ist, ist die Veräußerung durch einen sogenannten Asset Deal.

Dieser ist die einzige Möglichkeit, ein Einzelunternehmen zu veräußern. Was genau ein Asset Deal ist und was ihn auszeichnet, wird folgend näher beleuchtet.

Was macht einen Asset Deal aus?

Möchte man ein Unternehmen verkaufen, so gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder man verwirklicht die Veräußerung durch einen Asset Deal oder durch einen Share Deal.

Hauptunterschied dieser Herangehensweisen sind die konkreten Güter die an den Investor verkauft werden: Während eine Share Deals erhält dieser Firmenanteile.

Innerhalb eines Asset Deals hingegen, werden einzelne, oder alle Vermögensgegenstände eines Unternehmens verkauft. Das bedeutet Firmenvermögen im Sinne von materiellen Wirtschaftsgütern, wie beispielsweise Grundstücke, Maschinen oder auch Lager- und Produktionsgebäude. Auch Wirtschaftsgüter von immaterieller Natur gehen bei einem Asset Deal an den Käufer über, wie beispielsweise Patente, Lizenzen, oder aber auch Rechtsverhältnisse.

Dabei müssen nicht alle Güter des Unternehmens verkauft werden, die restlichen können entweder im Unternehmen verbleiben oder an andere Investoren übergehen. Da die einzelnen Vermögensgegenstände minutiös bewertet und aufgelistet werden müssen, empfiehlte es sich, diese detailliert und umfassend aufzulisten und zusammenzutragen. Diese Beschaffenheit macht einen Asset Deal innerhalb der Planung deutlich aufwendiger als einen Share Deal.

Im Falle des Projektes Lusso gestaltete sich der Prozess relativ aufwendig und komplex, was besondere Detailorientiertheit und Organisation des Beraters voraussetzt. Es wurden in diesem Konkreten Beispiel Gegenstände wie Showrooms, Branchenkontaktlisten und Mobiliar übergeben. Die Tatsache, dass es sich bei unserem Berater um einen lokalen Ansprechpartner handelte, erleichterte die Planung und Kommunikation für alle Parteien. Zudem trug sie zu einem äußerst erfolgreichen Projektabschluss bei.

Grundsätzlich sollte bei einem Asset Deal außerdem beachtet werden, dass zum einen sowohl Körperschaftsteuer, als auch Gewerbesteuer auf die veräußerten Assets anfallen. Zusätzlich ist interessant, dass vom Käufer keine Schulden des Unternehmens übernommen werden können.

Lesen Sie jetzt mehr über die anfallenden Steuern bei einem Unternehmensverkauf in unserer informativen Kategorie Steuern.

Verkauf an einen Privatkäufer (MBI) - welche Vorteile ergeben sich?

Auf besonderen Wunsch des Verkäufers wurde Agape 32 Showrooms an einen Privatkäufer (MBI) verkauft. Das Interesse eines Privatkäufers an dem zu kaufenden Unternehmen ist meistens anderer Natur, als beispielsweise die eines Finanzinvestors. Während dieser den finanziellen Gewinn hinter der Investition sieht, umfasst das Interesse des Privatinvestors in der Regel nicht nur finanzielle Aspekte. Er verfolgt mit den Kauf auch strategische Ziele.

Ein MBI (Management-Buy-In) möchte durch die Investition meist das Unternehmen aktiv weiterführen und strategische Ziele erreichen. Dem Unternehmenseigentümer im Projekt Lusso war es ein Anliegen, einen Nachfolger zu finden, der die großen Potenziale des Unternehmens erkennen und ausbauen würde. Vor diesem Hintergrund, war von Anfang an klar, dass ein MBI die beste Nachfolgeoption darstellt.

Auch aufgrund der Wünsche des Unternehmers in Hinblick auf die Persönlichkeit des Nachfolgers, bot sich ein MBI an. Der Verkäufer wollte sichergehen, dass der Nachfolger die Werte und Visionen des Unternehmens teilt. Dieses Anliegen war während dieser Erfolgsgeschichte Ausgangsgrundlage aller weiteren Überlegungen.

Wir bei CARL bringen auf unserer innovativen Matching-Plattform CARL Connect Deutschlands größtes Netzwerk an Privatkäufern zusammen. Wir helfen Ihnen gerne dabei Ihren perfekten Nachfolger zu finden. Durch diese Erfolgsgeschichte wurde einmal mehr deutlich, dass das Netzwerk von CARL für die Suche nach einem passenden Nachfolger einen großer Mehrwert darstellt und die Arbeit des Transaktionsberaters perfekt komplementiert.

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Pascal Stichler

Pascal Stichler

Gründer und Geschäftsführer